Gestern war noch von guter Musik die Rede, heute geht es um schlechte Musik… oder zumindest schlecht gespielte Musik.Die folgenden zwei Aufnahmen sind angeblich von einem Festl in den 60er oder 70er Jahren. Gestern erst habe ich erfahren, dass es sich in Wahrheit um eine Aufnahme aus dem Burgenland der 80er handelt und darüberhinaus hatte ich die Chance, mit einem Freund des Sohnes eines Zeitzeugen dieser Legende zu sprechen – der Vater war Mitglied dieser Blaskapelle und angeblich sogar mitwirkend an dieser Aufnahme beteiligt.Im ersten Track lobt ein rethorisch brillianter Redner (der auch gleichzeitig der Kapellmeister ist) die musikalischen Fähigkeiten seines Musikkameraden Emil Hasiba, in der zweiten Aufnahme spielt die gesamte Musikkapelle die Lustspiel-Ouvertüre von Béla Kéler.Zuletzt noch eine Warnung: Trotz oder gerade wegen der fantastischen Performance des Festredners und der Kapelle sind diese Aufnahmen schon nach einmaligem Anhören nicht mehr aus dem Kopf zu kriegen (ich spreche aus Erfahrung!). Aber hört selbst:Festrede über Emil Hasiba Lustspiel-Ouvertüre





Das ist mit Abstand eine der schönsten Aufnahmen, welche ich in meinem ganzen Leben zuvor noch nicht hören durfte.
Eine besondere Freude ist mir hierbei die Ehrlichkeit der Aufnahme. Hier wurde nichts mit modernen Aufnahmegerätschaften nachbearbeitet. (so glaube ich zumindest)
Richtet der Blaskapelle meine besten Glückwünsche aus, und weiter so.
Es lebe Emil Hasiba!!!!
Ihr ergebener Friedrich Raimann jun.
Von: Friedrich Raimann jun. am August 12, 2008
um 9:22